Wer hätte das noch nicht erlebt: Die Hausarbeit ist geschrieben, abgegeben, benotet und besprochen. Was bleibt, ist das unbefriedigende Gefühl, sich in ein Thema eingearbeitet zu haben, zu dem man nun etwas zu sagen hätte – was aber niemand hören will. Oder man hat einen philosophischen Gedanken gehabt, von dem man nun gerne wüßte, ob er wirklich so brilliant ist, wie er im ersten Moment schimmert. Was man bräuchte, ist Diskussion mit anderen Philosophierenden, denen man die eigenen Ideen vortragen kann, die kritisieren und nachfragen.
All das gibt es am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen in Form des Runden Tisches! Er findet in unregelmäßigen Abständen Abends im Ph 133 statt. In der Regel eine Woche vorher ist das Seminar übersät mit Aushängen, denen man die genauen Termine, Vortragende und Themen entnehmen kann. Vortragen können und sollen sowohl jüngere als auch fortgeschrittene Studierende oder auch Doktoranden. Der offizielle Teil der Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden, danach beginnt in wechselnden Kneipen oder bei den Organisatoren der feucht-fröhliche Teil, bei dem die Diskussion oft noch bis spät in die Nacht fortgesetzt wird.
Was aber sollte Euch motivieren, zu kommen, wenn Ihr nun gerade nichts vorzutragen habt? Kurz gesagt: Es ist spannend! Es ist die Gelegenheit, zu erfahren, woran andere Studierende gerade arbeiten. Und Ihr lernt eine Menge über das Thema, das verhandelt wird.
Alle, wir können es nicht genug betonen, sind eingeladen, am Runden Tisch teilzunehmen. Solltet Ihr Lust auf den Runden Tisch bekommen haben, schaut einfach beim nächsten Mal vorbei!
Falls Ihr beim Runden Tisch vortragen möchtet, sprecht uns an oder schreibt uns eine E-Mail – siehe Rubrik Kontakt. Ankündigungen der Vorträge bekommt Ihr auf der Mailingliste Philosophie in Göttingen.